Digest #64, Orakulität #1
Die Frage an das Internet Orakel lautete:
> Ehrwuerdiges Orakel > > Tausend und eine Nacht bin ich gewandet, um zu Dir zu kommen, > ueber sieben Bruecke~n musste ich gehen, > neunundneunzig Luftballons musste ich besiegen, > 66 Jahre bin ich alt geworden, > > Jetzt bin ich da, um Dir meine Frage zu stellen. > > Wie werde ich mit Sicherheit ein erfolgreicher Schlagersaenger??
Und dies war die Antwort, die das Orakel gab:
} Nun mein Schaeflein, nachdem ich naechtelang |ber Dein Problem } nachgedacht, meinen Kaffesatz intensiv befragt und in einer Vollmondnacht } zehn Schritte nord nordost in dem Schatten eines fauligen Baumes die } Eingeweide dreier schwarzer Katzen unter die Lupe genommen habe, bin ich } in meiner allwissenden, unendlichen Klugheit zu dem Schlu_ gekommen, da_ } Du, mein Schaeflein, in der ersten Neumondnacht im Wonnemonat Mai Punkt } Mitternacht in Richtung Sueden aufbrechen sollst. Wenn Du dann an den } sieben Bergen und Schneewittchen vorbeigekommen bist, wirst Du einen } angebissenen Apfel vorfinden. Diesen solltest Du so schnell wie moeglich } verschlingen und wirst sofort in einen hundertjaehrigen Schlaf fallen, aus } dem Dich der Froschkoenig persoenlich wachknutschen wird. Da er Gefallen } an Dir findet, schenkt er Dir seine goldene Kugel, f|r den Fall, dass Dir } auf Deiner weiteren Reise das Kleingeld ausgehen sollte. Du verabschiedest } Dich, wischt Dir den gruenen Schleim von den Lippen und kaufst dir fuer } Deine letzten Kroeten einen Fahrschein fuer den Transrapid nach Bayern. } Unterwegs wird Dir ein altes hutzeliges Maennchen begegnen, das schneller } sprechen kann als alle Menschen, die Du vorher getroffen hast. Bald } erkennst Du, da_ es sich um Dieter Thomas Heck handelt, an dem die letzten } hundert Jahre auch nicht spurlos vorbeigegangen sind. Leider sind seine } Augen nicht mehr in der gleichen Verfassung wie sein Sprachtalent, und er } haelt die goldene Kugel f|r den Goldenen Bambi des Jahres 2094. Er } sichtlich beeindruckt und daher bricht er sein langjaehriges Schweigen und } vertraut Dir an, in welches Altersheim sich die Creme de la Creme des } deutschen Schlager zurueckgezogen hat. Unter anderem sollen dort } Scfhlagergroe_en wie Maria und Margot Hellwig, Heino, Toni Marschall und } last but not least Howard Carpendale nach dem Siegeszug der Phantastischen } Vier im Jahre 2006 zur|ckgezogen haben, nachdem nicht mal mehr Helmut } Birne und seine Edelfrau Hannelore zu ihren Taekten schwofen wollten. Du } steigst an der naechsten Haltestelle aus und trampst mit dem erstbesten } Solarmobil zu besagtem verschwiegenem Altersheim. dort erzaehlst Du } Anwesenden von Deiner Begegnung mit Heck und traegst ihnen Dein Anliegen } vor. Sicher werden sie Dich bereitwillig in alle Geheimnisse ihrer } erlauchten Kunst einweisen . Falls Du den Wunsch verspuerst anschliessend } wieder in unsere Zeit zurueckzukehren, solltest Du Dich erneut an das } allwissende Orakel wenden. Ich wuensche Dir auf deiner Odysee alles Gute } und einen erquicklichen Schlummer!! } } } Das Orakel hat geantwortet!
Digest #64, Orakulität #2
Die Frage an das Internet Orakel lautete:
> Oh Du Orakel, allwissend, uebergross, hyperintelligent. > Ich knie vor Dir und bitte um Erleuchtung. Ich preise Deine > Allwisseenheit und verdraenge alle schmaechlichen Gedanken. > > Wie trenne ich mich am Besten von meiner Freundin und finde dann eine Neue?
Und dies war die Antwort, die das Orakel gab:
} Analyse der Frage: "dann" gefunden! -> Wenn - dann - Konstruktion evtl. } oder: "dann" zeitlich direkt anschliessend. Wenn ..., dann ... } } Semantische Analyse: Du willst Dich von Deiner Freundin, nennen wir sie mal A. } trennen und dann (zeitliches dann) eine neue finden, die } B. heissen soll. } } Ergo: Durch Trennung von A. Kennenlernen von B. } } Mmh. Heikles Problem. Waeren beide Teile getrennt, so wuerde ich fuer den } ersten Teil ein Deo namens "Skunk" empfehlen, fuer den zweiten Teil z.B. } Diskobesuch (wenn Du unter 80 Jahren alt bist; leider schreibst Du nicht } so viel ueber Dich, das macht's schwerer fuer mich) } } Aber beides zusammen...? } } 1) Mord. Trennung von A., zur Beerdigung kommen garantiert Schulfreundinnen } von A., unter denen Duc Dir eine B. aussuchen kannst. NACHTEIL: Nebenwirkungen } uebersteigen meist den Nutzen, wie Su sicherlich von Derrick wissen wirst. } } 2) Koch selber. Deinen Frass wird A. nicht aushalten. Du musst schauen, dass } das Essen richtig schoen anbrennt. Dann kommt die Feuerwehr. Da auch Frauen } bei der Feuerwehr sind, koenntest Du von B. gerettet werden. NACHTEIL: Nicht } in jeder Stadt sind Frauen bei der Feuerwehr; unsicher. } } 3) Schlucke genau soviele Schlaftabletten, dass Du fuer 1 Tag, 20 Stunden, } 10 Minuten ins Koma faellst. A. wird sich in dieser Zeit aus Kummer uber } Dein vermeinliches Ableben zu Tode graemen. Du wirst dagegen in den Armen } einer Krankenschwester, naemlich B., aufwachen. NACHTEIL: gewisses } gesundheitliches Risiko laesst sich nicht abstreiten. } } 4) Macho-Methode: Drueck A. fuer jede Stunde, die sie mit Dir verbrachte, } 50 DM in die Hand. Geh auf die Strasse und drueck dem naechsten weiblichen } Geschoepf, das also B. ist, den Ring, den Du A. geschenkt hast, auf den } Finger. NACHTEIL: Gewisse finanzielle Grundlage benoetigt. } } 5) Ignorieren. Wenn Du ueberhaupt von A. reden musst, dann bezeichne } sie als "Fremdkoerper". Bsp.: "Da ist ein Fremdkoerper bei mir im Bett." } Lange wird das A. nicht aushalten. Du selbst wirst von Studierenden der } Germanistik untersucht werden. Da dort der Frauenanteil hoch ist, wirst } Du B. dabei kennenlernen. NACHTEIL: Dein Fall wird ueber Universitaets- und } Institutsbibliotheken weltwelt verbreitet werden. } } So. Das waren 5 Loesungsmoeglichkeiten. Damit ist das Kontingent, das } mir zur Verfuegung steht, um eine nicht eindeutig zu beantwortende Frage zu } beantworten, erschoepft. Diese Grenze muss sein, da ich allwissend bin, also } zu einer solchen Frage unendlich viele Loesungen kennen, die alle } nicht miteinander vergleichbar sind, also alle fuer sich die besten sind. } } Du schuldest dem Orakel 2 Haarstraehnen: von A. und von B.
Digest #64, Orakulität #3
Die Frage an das Internet Orakel lautete:
> Jeder weiss, dass Tod und Leben zwei total unterschiedliche Dinge sind. > > Aber kannst Du, hohes Orakel, mir erklaeren, was der Unterschied zwischen > Lebensgefahr und Todesgefahr ist?
Und dies war die Antwort, die das Orakel gab:
} Ganz einfach. Nimmst Du durch Zufall zuviele Schlaftabletten, so ist Dein Leben } in Gefahr, Du bist also in, richtig, Lebensgefahr. Bist Du des Lebens ueber- } druessig und nimmst Du absichtlich zuviele Schlaftabletten und warst Du so } unvorsichtig, Deinen Freunden gegenueber wieder 'mal zu plappern, dann ist Dein } Tod in Gefahr, Du bist also in, richtig, Todesgefahr. } } Du schuldest dem Orakel eine Ueberdosis Weissbier.
Digest #64, Orakulität #4
Die Frage an das Internet Orakel lautete:
> O grosses allwissendes Orakel, > > in einer Deiner letzten Mailings hattest Du behauptet, ich waere ein > Ingenieurstudent. > > Das bin ich aber gar nicht! > > Bist Du in Wirklichkeit voellig inkompetent?
Und dies war die Antwort, die das Orakel gab:
} Mein lieber Mensch. } } Du hast Dich an mich gewandt, um eine (bescheiden gesagt) unverwerfliche } Antwort mit absoluter Sicherheit und Wahrheit zu erlangen. } } Dir kann ich nun versichern, dass meine Antwort selbstverstaendlich } unfehlbar ist. } } Was laesst Dich zweifeln? Du hast meinen Rat erbeten, so musst Du mir auch } glauben. } } Eine Hilfe von mir sei Dir gegoennt: Es mag an Deinem Unverstaendnis } liegen, dass Du die Antwort nicht in der rechten Weise zu interpretieren } vermochtest. } } Ist es nicht so, dass Du in Wirklichkeit ein Ingenieurstudent bist, auch } wenn vielleicht Dein gewaehltes Studienfach einen anderen Zweig schmueckt, } als den Edlen der Ingenieure? Mag es nicht an Deiner Fehlbarkeit liegen, } dass sich Dein Streben bisher nicht auf das Zentrum Deiner Moeglichkeiten, } naemlich dem Ingenieur in Dir gewidmet hat? } } Dies sei mein Tip in Deiner Sache. } } Jemand mit Deinem Verstaendnis schuldet dem Orakel nichts als nur mehr } Aufmerksamkeit und Glauben! } } Das Orakel inkarniert als Studienberater.
Digest #64, Orakulität #5
Die Frage an das Internet Orakel lautete:
> Oh geheiligtes, allwissendes und edelmuetiges Orakel, > > helfe einem deiner treuen und ergebenen Untertanen bei diesem ernstem Problem: > > Ich bin Kommandeur eines ausserirdischen Raumschiffs, dass gerne friedlichen > Kontakt mit den Erdenbewohnern aufnehmen moechte. Leider habe ich beobachtet, > dass viele Erdlinge hysterisch auf unser zweites Augenpaar reagieren. Welchen > Erdenmenschen soll ich kontaktieren?
Und dies war die Antwort, die das Orakel gab:
} Hoere und erstarre in Ehrfurcht vor der Weisheit des Orakels: } } Du solltest eine Blinden kontaktieren. } } Und noch eine weiteren Rat will ich Dir geben aus meinen } unerschoepflichen Vorrat an solchen: } } Um Dich freundlich gesinnt zu zeigen, koenntest Du ihm ein Augenpaar } abgeben. } } Du schuldest dem Orakel eine Brille.
Digest #64, Orakulität #6
Die Frage an das Internet Orakel lautete:
> liebes Orakel kanst du einem glaeubigen > sagen wieso das die Bannane krum ist und > wie man Sie wieder gerade biegen kann??
Und dies war die Antwort, die das Orakel gab:
} Werter Fragesteller, } } Deinen zahlreichen Rechtschreibe- und Grammatikfehlern entnehme ich, dass } Du gerade erst nach Deutschland gekommen bist und die alten Digests, in } denen ich die Frage schon mal beantwortet hatte, nicht gelesen hast. } Daher nun erneut die Antwort: } Bananen sind nicht immer krumm; lediglich in der EU sind alle Bananen krumm, } weil die EG-Kommission (damals hiess es noch EG) beschlossen hat, dass Bana- } nen einen bestimmten Kruemmungsradius, eine bestimmte Farbe und eine be- } stimmte Groesse haben muessen. Diese Regelung wurde notwendig durch den Ein- } bruch des AIDS-Zeitalters: Die EG-Norm-Bananen (heute EU-Norm-Bananen) soll- } ten naemlich in Schulen im Sexualkundeunterricht (in Baden-Wuertemberg: } Geschlechlichkeitserziehung) zur Demonstration von Kondomen eingesetzt wer- } den. Tatsaechlich handelt es sich natuerlich um eine masslose Uebertreibung } der Groesse der <Oups!> der Eurokraten. Wegen dieser Groessenunterschiede } gab es dann einen monatlangen Streit zwischen den Mit-gliedern der Gemein- } schaft ueber die Normgroesse der gewissen Gummitueten, wobei vor allem zwei } Positionen aufeinanderprallten: Die einen wollten eine Groesse, die der der } Bananen entsprach, um nicht die Groessendifferenz zugeben zu muessen, die } anderen bevorzugten eine Groesse, die laestiges Ver- und Rausrutschen ver- } hindert. Aus Angst, viele weibliche Waehlerstimmen zu verlieren, entschied } man sich fuer die groessere Variante. } Was das Geradebiegen von Bananen angeht, moechte ich Dich dringend warnen. } Kondome koennen bei derartiger Behandlung bruechig werden oder gar reissen, } was unerwuenschten Nachwuchs zur Folge haben kann. } } Du schuldest dem Orakel eine Banane, die kleiner ist als es die EU-Norm ver- } langt. Die schmecken einfach besser.
Digest #64, Orakulität #7
Die Frage an das Internet Orakel lautete:
> Hallo, Orakel! > > Wegen der Gefahr einer Fangschaltung kann ich leider keinen Schleim > absondern, sondern bitte Dich nur kurz um die Beantwortung einer Frage. > > Was will die Polizei eigentlich damit erreichen, dass sie (faelschli- > cherweise) behauptet, sie haette mich gefasst? > > Dein Dagobert.
Und dies war die Antwort, die das Orakel gab:
} Aber das hat sie Dir doch selbst mit den erfundenen Geschichten von } Deiner Festnahme gesagt! Sie will Dich dazu bringen, laengere Zeit von } einer Telefonzelle aus zu telefonieren, die die Sheriffs dann per } Fangschaltung ermitteln und umstellen. Und weil ich alles weiss, gebe ich } Dir den Tip, jetzt ganz schnell aufzulegen un... } } "Halt, stehenbleiben! Polizei! Sie sind verhaftet!" } *click* } } Hallo? Noch da? Also sowas, haengt der einfach mitten im Wort auf... } Aber das erspart Dir nichts! Du schuldest dem Orakel trotzdem ein } Waschmittel fuer schwedische Gardinen.
Digest #64, Orakulität #8
Die Frage an das Internet Orakel lautete:
> Groesstes Orakel, keine Worte koennen ausreichen, um Dir angemessen zu > schmeicheln! > > Ich habe manchmal doch starke Zweifel an den Menschen. Immer wieder > sehe ich, dass sie an der Grammatik scheitern. Vor allem die Computer- > User scheinen Problem mit der Interpunktion zu haben, sie schliessen > dann Saetze statt mit einem Punkt mit Kombinationen wie ;-) oder :-) > oder gar mit --:-( und manchmal mit Monstern wie :-)B-< ab. Was > soll das?
Und dies war die Antwort, die das Orakel gab:
} O Fragesteller, der Du dich um die obligatorischen Schleim-Zeilen herum-
} mogelst, wisse, dass die Grammatik-Probleme der Menschheit im wesentlichen
} auf den viel zu komplizierten Regeln der verschiedenen Sprachen beruhen.
} Doch haben findige Computer-Programmierer jetzt Programme entwickelt, die
} Grammatik-Fehler korrigieren koennen. Solche Programme sind bereits in
} viele Betriebssysteme integriert. Die fuer dich merkwuerdigen Zeichen
} wie :-) oder --:-( sind Anweisungen an diese Programme, welche Korrekturen
} durchzufuehren sind:
} - korrigiere die Silbentrennung bzw. fuehre sie durch
} : oder ; korrigiere die Interpunktion. Je nach Zeichen wird dabei ent-
} weder die Punkt- oder die Kommasetzung genauer geprueft.
} ( oder ) korrigiere die Klammersetzung. Viel zu viele User beachten
} immer noch nicht die DIN-Norm, nach der nach ( und vor ) kein
} Leerzeichen stehen darf.
} > bzw. < korrigiere nur Text nach bzw. vor diesem Zeichen
} B korrigiere vor allem solche Woerter, die mit B anfangen
}
} Einige Beispiele fuer Kombinationen sind:
} :-) korrigiere Interpunktion, Silbentrennung und Klammern
} 8*) korrigiere acht mal die Klammersetzung
} :) nur mal eben Interpunktion und Klammern checken
} --:-) korrigiere die Silbentrennung besser zweimal, dann die Interpunktion.
} Wenn sich dann der Text verschoben hat, noch mal die Silbentrennung und
} schliesslich die Klammern.
} Eine Komplett-Korrektur aller moegliche Fehler erhaeltst Du mit
} #*&%A-Z()<>:;"'[]{}-_=+!@$^/\|?
} (Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollstaendigkeit.)
}
} Wenn Du auf Deinem Rechner diese Zeichen noch vorfindest, zeigt das, dass
} Dein Betriebssystem leider noch nicht ueber die entsprechenden
} Korrekturprogramme verfuegt. Versuche daher, beim Hersteller ein Update
} zu bekommen. Frage ihn nach dem Grammatik-Korrekturprogramm "Smiley".
}
} Du schuldest dem Orakel einen ASCII-Zeichensatz
}
} Das Orakel - inkarniert als Hermes, der Goetterbote
Digest #64, Orakulität #9
Die Frage an das Internet Orakel lautete:
> Oh Orakel, welches Du mangels einer Figur nie Probleme damit hast, ich, > Dein leidgepruefter und von der Natur nicht gerade verwoehnter Frage- > steller, knie vor Dir in Demut, um Dich um Rat zu fragen. Erleuchte > mich mit Deiner Weisheit! > > Welches ist die beste Methode, um zuegig und zugleich dauerhaft 10kg > abzunehmen?
Und dies war die Antwort, die das Orakel gab:
} O Fragesteller, der der Bedeutung des Wortes "Kalorie" unkundig und } des "Kilojoule" unwuerdig ist, vernimm meine Antwort: } } Bei den meisten Diaeten, die mit einer Kalorienreduzierung bzw. dem } voelligen Verzicht auf Essen (Nulldiaet) einhergehend, stellt sich } das Problem, dass nach Ende der Diaet um so mehr geschlemmt wird } und sich das urspruengliche Gewicht schnell wieder einstellt, ja oft } sogar uebertroffen wird. Um also eine zuegige und dauerhafte Gewichts- } reduzierung zu erreichen, empfiehlt Dir Dein Hausorakel, zu radikaleren } und einschneidenderen Mitteln zu greifen: } Waehle einen Koerperteil, der ca. 10 kg oder mehr wiegt (z. B. ein } Bein). Begib dich dann zu einem Chirurgen deines Vertrauens und lasse } dir dieses dann amputieren. Du wirst sehen, der so erreichte Gewichts- } verlust ist einerseits schnell und bleibt Dir andererseits dauerhaft } erhalten. } } Du schuldest dem Orakel ein Buch "Kannibalismus - Leitfaden fuer Anfaenger" } } Das Orakel - inkarniert als Hermes, der Goetterbote
Digest #64, Orakulität #10
Die Frage an das Internet Orakel lautete:
> Hallo Orakel > > Wer hat das Rad erfunden?
Und dies war die Antwort, die das Orakel gab:
} O Fragesteller, der Du einer Antwort des Orakels wegen mangelnden } Schleimens eigentlich unwuerdig bist, vernimm die Antwort des gnaedigen } Orakels mit Ehrfurcht und Andacht: } } Wisse, dass urspruenglich, zu Zeiten der Urmenschen, die Fortbewegung } mittels von Pferden gezogener Schlitten erfolgte (wie auch spaeter } noch z.B. bei den Indianern in Nordamerika). Irgendwann einmal kam } dann ein findiger Urmensch auf die Idee, seitlich an den Schlitten } Holzscheiben anzubringen, um so die Aerodynamik zu verbessern } (er gruendete spaeter die Firma Neandertal Tuning). Leider hatte dies } noch nicht den durchschlagenden Erfolg, denn er hatte vergessen, dass } Aerodynamik erst bei hoeheren Geschwindigkeiten eine Rolle spielt. } Aber er stellte fest, dass sich die Schlitten so leichter fortbewegen } liessen. Leider war diese Loesung immer noch nicht optimal, denn die } eckigen Scheiben drehten sich nur ungleichmaessig und schuettelten } so die Fahrgaeste maximal durch. Ca. 10000 Jahre spaeter (technische } Entwicklungen dauerten damals halt noch etwas laenger als heute) } gelang einem seiner Nachfahren namens Rudolf Radke (ein Ururur...enkel } von ihm moderierte einige zehntausend Jahre spaeter das ZDF- } Auslandsjournal) schliesslich der Durchbruch: er feilte die Ecken ab } und gab dem Ergebnis den Namen RAD (Richtig Am Drehen). Und so } kam es, dass wir heute die mobile Gesellschaft, die Unfallstatistik } und den Treibhauseffekt haben (von der S-Klasse ganz zu schweigen). } } Du schuldest dem Orakel ein Dreirad. } } Das Orakel - inkarniert als Hermes, der Goetterbote
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