Bjartveit Methorn, Priester des Mahal aus Dvarheim
"So, nun lehne Dich zurück, mein Freund, und lass die Gnade Mahals Deine Wunden schließen, während ich Dir die erstaunliche Geschichte der Schöpfung erzähle."
Bjartveit Methorn
Bjartveit, genannt "Methorn", stammt aus dem letzten zusammenhängenden Zwergenkönigreich Dvarheim in Waeland. Nach seiner obligatorischen Lehre als Bergmann fühlte er sich zu Höherem berufen und ließ sich zum Priester Mahals, des zwergischen Herrschafts- und Schöpfergottes ausbilden.
Schon recht früh, das heißt in seinem Fall mit ca. 50 Jahren, zeigte es sich, daß seine Mitpriester wegen seiner Vorliebe für guten Met immer mehr an ihm zweifelten, während er unter der "normalen" arbeitenden Bevölkerung durch seinen ständigen Bekehrungseifer unangenehm auffiel. Die Priesterschaft beschloß darauf hin, ihn unter der (für alle bis auf ihn) augenscheinlichen Ausrede, er solle, bevor er sein Priesteramt des Mahal voll ausüben könne, zuerst einmal Erfahrungen in der Fremde sammeln.
Nicht besonders geschickt (und auch nicht der allerhellste) zog Bjartveit, ausgerüstet nur mit Streitkolben, Schild und dem mächtigen Methorn, das ihm seinen Spitznamen eingebracht hatte, gen Süden, wo er eine Gruppe von jungen menschlichen Abenteurern traf, denen er mit seinen Heilfähigkeiten zur Seite stehen konnte.
Anschließend reiste Bjartveit eine geraume Zeit mit seinen Kameraden, haupt- sächlich durch die nördlichen Gebiete Siraos und durch Vesternesse. Immer wieder musste er aber wieder zurück nach Waeland um neue Zaubersprüche zu lernen. Erst relativ spät lernte er "Lesen von Zauberschrift" womit ihm auch das Lernen von Spruchrollen möglich wurde.
Was er sich auch durch den Umgang mit seinen menschlichen Kameraden nicht abgewöhnt hat: Jeder, ob er es hören möchte oder nicht, bekommt von ihm bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit die Geschichte der Schöpfung der Welt durch Mahal erzählt. Sehr darunter zu leiden hatten seine Kumpels nach Verletzungen, da er der einzige Heiler der Gruppe war und sich die Verletzten nicht so einfach davonmachen konnten...
Bei einem Vorfall, der ihn beinahe das Leben kostete, musste Bjartveit zum letzten Mittel greifen: Er flehte Mahal um göttliche Gnade an. Sein Gott rette ihm tatsächlich das Leben, doch Bjartveit hatte geschworen, in diesem Fall eine große Tat für Mahal und sein Zwergenvolk zu vollbringen. Da sich Bjartveit inzwischen weiter als jeder andere der Mahalpriesterschaft im südlichen Waeland auskannte fiel ihm die Aufgabe zu, eine alte, verlassene Kapelle zwischen der Küste und Dvarheim instand zu setzen und wieder in Betrieb zu nehmen um seine Schuld zu erfüllen.
Die Abmachung hatte für alle (bis auf die Abenteurergruppe, der nun der Heiler fehlte) fast nur Vorteile: Die Dvarheimer haben Ruhe, Reisende finden Heilung und Bjartveit wohnt nun in der Reichweite mehrerer Orte, wo er seinen Metvorrat auffüllen kann!
Ausrüstung
Bjartveit besitzt einen magischen kleinen Schild, der extrem leicht ist (gehärtetes Leder auf einem Geflecht aus Alchimistensilber) und bei gelungener Abwehr 2 AP vom Schaden abzieht (wie ein Buckler). Seine Hauptwaffe ist noch immer ein einfacher Streitkolben, während er seinen magischen Kriegshammer* (0/+2) nur gegen offensichtlich magische Wesen wie Untote u.ä. einsetzt.
Sein zweiter magischer Kriegshammer stellt eher eine Prüfung der Götter dar: Am Anfang seiner Abenteurer- laufbahn besaß Bjartveit noch keine magische Waffe und nach einem Kampf gegen Dämonen, die nur mit magischen Waffen zu verwunden waren und bei dem sich der Priester mit "Austreiben des Bösen" schwertat, rief er (bzw. sein Spieler, also ich
) leicht frustriert aus "ich wünschte, ich hätte endlich auch irgend 'ne pottma- gische Waffe" - und sie kam tatsächlich kurze Zeit später: Dieser Kriegshammer* (0/0) wird magisch von Toiletten angezogen sobald er innerhalb eines gewissen Umkreis um eine gezogen wird. An Kämpfen ist dann nicht mehr zu denken.
Bjartveit trägt auf Reisen eine Rüstung mit den entsprechenden "Anbauteilen" aus gehärtetem Leder, die Brustpartie geprägt mit zwergischen Herrschaftssymbolen (die man aber kaum sieht, da sein langer Gabelbart darüber hängt). In seiner Kapelle trägt er zur normalen landestypischen Kleidung einen leicht verschlissenen Überwurf in Rot und Gold. Wirklich auffallend ist das ca. 2 Liter fassende, silberbeschlagene Trinkhorn, das immer an seinem Gürtel hängt - im Zweifelsfall auch, wenn er predigt!
Charakterbogen
- Bjartveit Methorn - Zwerg, Priester des Mahal aus Dvarheim - Grad 7